Praxis für Homöopathie und Fußreflexzonentherapie - Heilpraktiker Andreas Schaller - Weimar

Praxis für Homöopathie und Fußreflexzonentherapie

similia similibus curantur



Wie kann man die Lebenskraft positiv umstimmen?

Eine gute Frage.
Ich habe sie mir folgendermaßen beantwortet:
Die Lebenskraft reagiert nicht optimal auf die Unordnung, die im Körper herrscht und die wir als Symptome wahrnehmen. Der innere Arzt scheint zu schlafen. Er macht sogar noch neue Beschwerden, die uns meist noch kranker machen: Fieber, Schwitzen, Durchfall, Erbrechen, Hautausschlag, Eiterung usw. - primitive Hilfsmaßnahmen, um eventuelle Schädlichkeiten auszuleiten. Vielleicht rettet er damit den Körper vorerst oder bewahrt ihn vor Schlimmeren. Mit Heilung hat das nichts zu tun.

Man könnte gegen die schlimmsten Symptome entgegengesetzt wirkende Mittel einsetzen, um diese zu unterdrücken. Aber dann weiß ja der innere Arzt gar nicht mehr, was er tun soll, selbst wenn er inzwischen aufgewacht ist. Die meisten schulmedizinischen Methoden arbeiten so. Sie haben durchaus ihre Berechtigung, wenn es darum geht, Nothilfe zu leisten, akut zu helfen, Zeit zu gewinnen. Aber Heilung?

Wenn das Krankheitsgeschehen nicht ausreicht, die Lebenskraft adäquat zu stimulieren, dann muss der Therapeut das tun. Wie? Indem er ihr konkret sagt, wo im Körper was los ist. Er muss ihr die Krankheit künstlich in ähnlicher Form nochmals vorhalten. Da sind wir beim Ähnlichkeitsprinzip, beim Simile-Prinzip:  similia similibus curantur - Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Ein schon sehr lange bekanntes Phänomen. Hippokrates schrieb schon darüber. Viele wundersame Heilungsmethoden wenden es an:

Der Schmerz einer verbrannten Hand weicht sehr schnell, wenn man sie nochmals eine kurze Zeit einer Wärmequelle aussetzt. Dadurch wird freilich der Schmerz vorübergehend noch verstärkt, lässt aber dann blitzartig nach.

Prießnitz-Wickel ahmen das Fieber nach, wenn sie an den kranken Stellen angelegt werden, die unter Fieber entstanden sind.

Beim Heilfasten wird der Körper mit den krankmachenden Schlacken konfrontiert, die er sonst ignoriert, wenn er immer frische Nahrung bekommt.

Beim Magnetisieren (Mesmerieren) nimmt der Therapeut die schädlichen Energien auf und gibt sie dem Patienten in verarbeiteter, aber ähnlicher Form wieder ein.

Ein depressiver Mensch wird gewiss nicht durch einen lustigen Witz geheilt.

Und nicht zuletzt die Homöopathie und die Fußreflexzonentherapie (siehe dort)